Zwischenbilanz in Gambia: Wo Hilfe jetzt den Unterschied macht

Im Anschluss an die feierliche Schuleröffnung in Benin führte die Reise von Christian Krämer und Tilo Braune weiter nach Gambia. Eine zweitägige Erkundungsmission, initiiert auf Vorschlag von UNICEF Deutschland, lieferte wichtige Einblicke in die aktuelle Situation vor Ort.

Der Besuch startete mit einem hochkarätigen Austausch: Die gambische Bildungsministerin empfing die Delegation persönlich, um über die Herausforderungen des nationalen Bildungssystems zu sprechen. Beim anschließenden Besuch einer mehrstöckigen Schule am Rande der Hauptstadt Banjul zeigte sich ein gemischtes Bild.

Licht und Schatten im Schulalltag

Während die personelle Ausstattung mit Lehrkräften und die Klassengrößen für die Region einen vergleichsweise guten Standard aufwiesen, offenbarte der Blick auf die Infrastruktur einen kritischen Zustand. Besonders die sanitäre Lage ist dramatisch: Für mehrere hundert Schülerinnen und Schüler steht lediglich eine einzige Wasserpumpe zur Verfügung. Hier besteht akuter Handlungsbedarf. In enger Abstimmung mit den UNICEF-Mitarbeitenden vor Ort wird nun geprüft, wie eine gezielte Unterstützung die Lebens- und Lernbedingungen dieser Kinder verbessern kann.

UNICEF Gambia: Einsatz für die Schwächsten

Neben der Infrastruktur leistet UNICEF in Gambia unverzichtbare Arbeit, besonders in den ländlichen Gebieten. Die Schwerpunkte liegen hier auf:

  • Gesundheitsprogrammen und dem Schutz vor Gewalt.

  • Dem entschlossenen Kampf gegen Genitalverstümmelung.

  • Der kontinuierlichen Verbesserung der Lernqualität durch Renovierungen und Lehrmaterial.

Gambia mag klein sein, doch die Herausforderungen sind groß. Wir haben die Situation fest im Blick und prüfen die nächsten Schritte. Wir bleiben dran!

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Neue Schule in Benin feierlich eingeweiht