Kenia

Die kenianische Bevölkerung wird sich bis 2050 auf 85 Millionen verdoppeln. Dabei handelt es sich mit Kenia um eine der stabilsten Volkswirtschaften und Geschäftszentren in Ostafrika, mit einem durchschnittlichen GPD- Wachstum von 5 Prozent/ Jahr.

2015 erreicht Kenia den Status eines Landes mit niedrigerem mittleren Einkommen. Dies in Kombination mit einer überwiegend jungen Bevölkerung (zwei Drittel der Bevölkerung) bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Fähigkeiten von Millionen von Kindern und Jugendlichen effizient zu nutzen. Mit der richtigen Regierungspolitik, Investitionen und starker technischer Unterstützung können Kenias Kinder und Jugendliche eine “demografische Dividende” erbringen und zu einer nationalen Vision des Wohlstands beitragen.

Schools for Africa (SFA) ist eine globale Initiative, die darauf abzielt, Kindern im südlichen Afrika Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung zu ermöglichen und sie mit dem Rüstzeug für ein erfolgreiches Leben auszustatten.

SFA bezieht Unternehmen, Regierungen und Einzelpersonen ein und verfügt über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bezgl. Bildungsergebnissen von Kinder.

Die Peter Krämer Stiftung, die mit der kenianischen Regierung und Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammenarbeitet, verfolgt in Kenia einen strategischen Ansatz:

  • Umsetzung der Lehrplanreform, die auf Kompetenz basiert und mehr als 2 Millionen Kinder in den ersten beiden Klassen der Primarstufe erreicht
  • Schule, mit Einführung in alle Klassen
  • Durchführung von Modellzentren für frühkindliche Bildung zur Förderung der frühkindlichen Entwicklung
  • Technische Unterstützung des Bildungsministeriums, die zur Einschulung von 151.559 außerschulischen Kindern (47 Prozent Mädchen) im Alter von 6 bis 14 Jahren in Grundschulen führte
  • Erleichterung des Zugangs zu hochwertiger Bildung für 156.379 Flüchtlinge und Kinder der Aufnahmegemeinschaft (43 Prozent Mädchen), die von Konflikten und Krisen betroffen sind

Gemeinsam mit UNICEF werden wir weiterhin eine führende Rolle bei der Konzeption, Umsetzung und Ausweitung erfolgreicher Bildungsprogramme auf nationaler Ebene übernehmen, um die Regierung bei der Umsetzung ihrer nationalen Entwicklungsprioritäten für 2018–2022 weiter zu unterstützen.

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